Perspektivwechsel - Sprenge die Grenzen deines Denkens und deiner Welt

Inspiration Fotografie




Ich liebe es mich von den alltäglichen Dingen inspireren zu lassen. Die Fotografie ist mir hierbei eine tolle Hilfe, da sie mich konstant daran erinnert, dass ich darüber bestimme, wie ich die Welt sehe und erlebe.

Warum? In der Fotografie geht es für mich vorallem darum, neue Wege zu entdecken, einen Gegenstand oder eine Person einzufangen. Möglichst viel ihrer Facetten abzubilden. Wie erreiche ich das?

Ganz einfach, in dem ich immer wieder meinen Fokus verändere.

Was hat das mit meinem Leben zu tun?

Unser Körper-Geist-System ist nicht dazu ausgelegt alles gleichzeitig wahrzunehmen. Von allem was uns umgibt, also quasi den vollen 100% von denen wir annehmen, dass sie "da" sind, die unsere Realität ausmachen -- nehmen wir bewusst gerade mal 2-3% wahr. Und wie wir diese 2-3% wahr-nehmen hängt zu 100% von unserem geistigen Fokus ab.

Laufe ich also durch meine Welt und fühle mich gestresst, unter Druck gesetzt und habe das Gefühl zu wenig Zeit zu haben und nicht alles schaffen zu können, so wird meine Außenwelt mir genau das spiegeln. Ich werde erleben, dass ich nicht genug bin, zu wenig geschafft habe und, und, und. Wer von Euch kennt dieses Spiel auch, dass wir hier mit uns selbst spielen?

Der negative Fokus, mit dem wir uns selbst ausrichten beeinflusst Alles, was wir tun und nicht tun.

Ich stelle es mir auch gerne wie eine eingefärbte Brille vor, die ich trage.

Wessen Entscheidung ist es nun, ob ich diese Brille trage oder nicht?

Gerne sind wir versucht (und auch sehr häufig so erzogen worden), dass wir die "Schuld" im Außen suchen.

"Ich bin so gestresst, weil mein Chef...", "Ich bin so gestresst, weil mein Partner...", "Ich bin so gestresst, weil die Kinder...".

In dem Moment, in dem wir dieses Denken akzetieren, geben wir unsere persönliche Macht ab! Wir werden zum Opfer unserer Umstände.

Zu erkennen, dass dies eine Illusion ist, ist für mich immer wieder eine Erkenntnis und ein Übungsprozess. Gleichzeitig aber auch ein Befreiungsschlag. ICH entscheide, wie ich die Welt sehen möchte, ich entscheide aus dem "Spiel" auszusteigen und Verantwortung für meinen Fokus, meine Gefühle und damit meine Gedanken zu übernehmen. Und damit habe ich die Macht mein Leben zu transformieren. Genau jetzt.

Gelingt mir das immer? Nein.

Übe ich darin? Ja.

Wie übe ich darin?

Nun ja, zum einen gibt es da die kleinen (Arsch-)Engel in meinem direkten Umfeld, die mich hier und da darauf aufmerksam machen und mir einen kleinen Arschtritt oder auch nur eine Erinnerung zukommen lassen.

Zum anderen nutze ich Kurzmeditationen.

Ein paar tiefe Atemzüge in den Bauch, bewusstes Wahrnehmen meines Körpers, Erdung und den bewussten Gedanken "loslassen". Dies ist eine Technik, die ich fest in meinen Alltag integriert habe und die mich darin unterstützt, immer wieder in meine Mitte zurückzukehren, sollte ich sie mal verloren haben im Gewusel des Alltags.

Auch kurze Dankbarkeitsrituale, sich in Erinnerung zu rufen, was heute bereits alles da ist, für das ich Danke sagen kann oder eine bewusste Reflektion dessen, was ich bereits erledigt habe, helfen mir, wieder in meinen inneren Frieden einzutreten.

Der Schlüssel liegt in der Umsetzung. Denn wenn wir ganz ehrlich zu uns selber sind. Wissen tun wir das alle. Nur Tun, tun wir zu wenig ;)

Die Bilder zeigen eine einzige Sonnenblume, doch durch das Verschieben der Perspektive und des Fokusses, ist jedes Bild einzigartig und auf seine Art und Weise wunderschön.

So wie unser Leben und alles was sich darin abspielt.

Spiele damit, experimentiere und gehe auf eine Entdeckungsreise in deinem Leben. Mache dir heute eine Liste und notiere alles, was du als schön in deinem Leben empfindest, was dich bereichert und glücklich macht und genieße das Gefühl, das entsteht, wenn du deinen Fokus verschiebst.

Love, Imke



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